16. April – 14.Juni 2011
Galerie „das blaue haus“
Zeitzer Str.31, 04523 Pega
Rainer Pless, gemeinsam mit seiner Frau Bärbel Inhaber der Galerie, während der Eröffnungsrede zur Vernissage am 16. April
Auszug daraus:
„…Dass der Mensch im Mittelpunkt seines (des Künstlers) Interesse steht, ist auch in dieser Ausstellung unverkennbar… Die Darstellungen gewinnen durch den sparsamen Einsatz der Mittel an Kraft, wirken gegenständlich und sind doch mehr abstrahierter Seelenzustand als sichtbare Realität. Sie nehmen uns gerade dadurch gefangen, dass ihre Gefühle auch unsere Gefühle sind. Vertiefen Sie sich in die Bilder, und Sie werden bemerken, dass Sie traurig werden…, Mitleid bekommen…, relaxt zu schwitzen beginnen… oder sich ausgelassen drehen möchten…
Auch mit einigen Ölbildern geht es ähnlich: Eine Treppe, die zwar nach oben, aber doch ins Nichts, in ein helles Nichts führt, vermittelt ein Gefühl des Fortschreitens, des Älterwerdens, des Verschwindens, des Ungewissen. Es geht weiter, aber es bleiben Zweifel…"





Rainer Pless:
„Ein Esel hinter Mikrofonen ist uns allen nicht neu, aber dass er dann auch noch so aussieht wie einer, scheint doch auf den ersten Blick eine durchaus ernste politische Aussage. Was eigentlich merkwürdig ist. Gibt es unter Moderatoren und Kommentatoren und ähnlich medial präsenten Toren nicht ebenfalls eine erhebliche Anzahl Esel? Wieso assoziieren wir dieses Bild dennoch eher mit dem Politiker als mit jedem Anderen? Und wie ist es mit der Menschenmasse auf die der Esel … suggestiv einzureden scheint? Fühlen wir uns nicht merkwürdigerweise eher dem Menschenklumpen zugehörig als dem Esel verwandt? Ist das eine politische oder schon eine philosophische oder eventuell nur eine alltägliche Frage?“


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